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Berg-Know-How: Handyakku länger leben lassen

Das Handy ist mittlerweile ständiger Begleiter in allen Lebenslagen, auch am Berg. Abgesehen vom für viele bereits obligatorischen Selfie vor dem Gipfelkreuz hat das Telefon aber auch eine unumstritten sinnvolle Funktion: Der Notruf im Unglücksfall. Nur blöd, wenn im Ernstfall der Akku leer ist! 7 Tipps, wie dein Handyakku länger überlebt.

Eine oftgehörte Klage im 21. Jahrundert: „Bei meinem alten Nokia hielt der Akku wenigstens noch länger als einen Tag!“ Ein Smartphone ist manchmal schon nach wenigen Stunden ohne Saft, vor allem bei Kälte. Kein Wunder aber, waren doch im Hintergrund wieder mal 24 Apps offen und das Phone ständig auf der Suche nach dem stärksten LTE/4G Signal. Oh, und mit Bluetooth an die Kopfhörer gekoppelt.

Das Problem liegt also – wie so oft – nicht an der schlechten Technik, sondern bei uns, bei den Anwendern. Was wir tun können:

  1. KÄLTE VERMEIDEN: Die ideale Temperatur für das Telefon ist ca. 20°C, wir sollten das Handy also nah am Körper tragen. Aber Achtung: mindestens 30 cm vom LVS-Gerät entfernt aufbewahren, da sonst die Frequenz gestört werden kann. Eine isolierende Schutzhülle hilft zusätzlich.

  2. AIRPLANE-MODE " GO: Das Telefon auf Flugzeugmodus (oder gleich ganz aus-) schalten, wenn es nicht gebraucht wird. Ansonsten sucht das Gerät permanent ein Signal, ein Akkufresser, vor allem wenn man viel in entlegenen Gebieten in Bewegung ist.Alle Apps mit Hintergrundsynchronisation und automatischen Updates ausschalten.

  3. HELLIGKEIT: Die Display-Helligkeit reduzieren und das Display immer nur kurz aktivieren.

  4. NETZ: Aktiv auf 2G / GSMumschalten, Datenverbindung, GPS & Bluetooth ausschalten.

  5. APPS: Premium-Apps verwenden: Wenn die Wetter-App haufenweise Werbungmitladen muss, braucht das Daten und somit auch Strom.

  6. LÄNGER DRAUSSEN? Für längere Touren & Mehrtagestouren: Einen zweiten Akku einpacken, so möglich, beziehungsweiße eine mobile Ladeeinheit. Sogenannte Akkupacks sind schon ab ca. 25 € zu haben (zB. der Lepow Moon Stone) und liefern Smartphone-Energie für viele Stunden. Natürlich: Zusatzgewicht. Eine mechanische Alternative ist der Crankmonkey von Powertraveller, hier im Bergwelten-Test.

  7. STROMSPAR-APP VERWENDEN: Ja, natürlich gibt es (wie mittlerweile für fast alle Luxusprobleme unserer Ersten Welt?) auch hierfür spezialisierte Apps: Die kleinen Stromsparhilfen sorgen mit automatisierten Einstellungen dafür, dass der Akku möglichst lange hält und können oft auch standortbezogen programmiert werden. Beispiele: One Touch Akkusparer (Android) oder den Stromsparmodus (ab iOS 9).

    So empfehlen wir ganz generell: Das Handy möglichst viel weggesteckt lassen. Wir behaupten einfach mal: Wer weniger auf sein Display schaut, schaut mehr auf die Bergwelt und wird das Draußen-Sein sinnlicher genießen. Und hat dann im Ernstfall zudem noch genügend Akku für einen Notruf.

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